Eigentlich soll das hier ja ein politikfreies Blog sein. Wenn der Unsinn aber zu groß wird muss man ja mal was sagen.

Heute ist Guido Westerwelle mit der Forderung nach einer niedrigeren MwSt. für Strom und Gas ins Licht der Hauptstadtkameras getreten. Ziel soll es sein den Preisanstieg bei Strom und Gas zu verlangsamen.
Das ist natürlich Quatsch oder sagen wir mal eine Annahmen, die die Gutmütigkeit der Energiekonzerne unterstellt. Genau wie die Preise nach der MwSt. Erhöhung nicht genau um die 3% gestiegen sind bedeutet eine MwSt. Senkung nicht unbedingt eine Preissenkung beim Kunden.

Beispiel: Der Steuerunterschied bei der Mineralölsteuer zwischen Diesel und Benzin beträgt ca. 21,9 ct. incl. MwSt. der Preisunterschied an der Tankstelle liegt jedoch nur bei 7-9 ct. der Rest bleibt dann beim Mineralölkonzern.

Insofern handelt es sich wohl eher um ein Wahlgeschenk an die Aktionäre von Energiekonzernen von Herrn Westerwelle, Wahlkampftaktisch ist das natürlich nicht so clever, es gibt ja definitiv mehr Energieverbraucher als Aktionäre von Energiekonzernen.

Ich sags mal so liebe Politiker

ICH WILL KEINE GESCHENKE

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